Scholti war Reisen…

Oktober 30, 2007

Tubing rocks!

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 8:58

dscf5326.jpg Tu bing or not tu bing – that’s the question!

30.10.  Jetzt wollte ich mich so schoen lang und breit ueber unsere Busfahrt und das Fest in Luang Prabang auslassen und hab gerade festgestellt, das die Steffi das alles schon ganz schoen in ihrem Blog beschrieben hat… also mach ich mir auch da wieder nen faulen Lenz und verweise an Steffis Blog! ;-)

 Als Gott die Welt erschaffen hat hatte er ja einige gute und lustige Ideen. Aber einer seiner wirklichen Geistesblitze war der Moment, als er das “Tubing“ in Vang Vienh erfunden hat. Tubing beschreibt eine jahrtausendealte Tradition hier in Laos und sieht ungefaehr so aus:

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Man legt sich auf einem aufgeblasenen Traktorreifen in einen wunderbaren Fluss der sich malerisch durch die Felswaende schlaengelt und laesst sich ueber die Stromschnellen treiben. Das an sich ist schon sehr relaxend und spassig, aber gerade wenn es anfaengt nicht mehr so aufregend zu sein kommt am Ufer die erste Bar, in die man entweder mit seinem Reifen reinpaddeln muss (was gar nicht so einfach ist) oder von Locals mit langen Bambusstangen oder Fangleinen rausgefischt wird. In den Bars trinkt man dann ein viel zu billiges Bier oder aehnliches, und wenn man dann die Nase voll hat klettert man auf den jeder Bar angehoerenden Bambusturm und schwingt sich von dort an einem Seil ins Wasser – teilweise aus guten 10 Metern Hoehe (spaetestens hier zeigt sich der ermutigende Effekt der Besuche der vorangehenden Bars). Tja, und wenn man dann irgendwann abends im Sonnenuntergang heimtreibt freut man sich einfach, dem Land und der hiesigen Kultur ein weiteres grosses Stueck naeher gekommen zu sein. Das ist Tubing. Und – es ist ja soooo geil! ;-)

dscf5324.jpg Steffi von nah…

dscf5321.jpg …und von fern!

  Ja, Vang Vienh ist schon sehr cool… ne Menge Hoehlen zum angucken gibts by the way auch noch. Und Hoehle heisst hier nicht Loch im Fels, nein, Hoehlen sind hier etwas wo man schon mal so ein zwei Stunden drin rumlaufen kann, ohne alles gesehen zu haben. In manche muss man auch reinschwimmen, andere Hoehlen kann man quasi komplett per „Tube“ erkunden… jede Menge Platz fuer Abenteuer. Wer ein bisschen Geld zuviel hat sollte sich das ein oder andere Grundstueck in Laos kaufen… ist abzusehen dass das mal ne Menge wert wird, wenn der Tourismus hier erstmal boomt. Und er hat jeden Grund das einmal zu tun!  

 Und jetzt kommen hier noch ein paar Bilder von dem Fest in Luang Prabang zum Ende der Regenzeit… war sehr harmonisch und beeindruckend, wenn man mal von dem Angstfaktor absieht, den die Jugendlichen mit ihren suizial in der Menge gezuendeten Boellen hervorgerufen haben.  Die Locals haben wochenlang fuer das Fest Schiffe aus Bambus und buntem Papier gebastelt, diese dann mit Kerzen bestueckt und in einer Prozession laermend durch die Stadt getragen um sie am Ende den Mekong runterschwimmen zu lassen… sehr nett alles!

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Oktober 27, 2007

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 4:50

27.10. Ich hab Steffi heut eh schon versehentlich vergessen, als ich mit dem Fahrrad einfach weitergefahren bin ohne zu merken dass sie noch nicht hinten drauf sass… da hab ich gedacht, da kann ich sie auch gleich meinen Blog heute schreiben lassen… www.needasistkeinroundtheworldticket.wordpress.com

Oktober 25, 2007

Laos geht’s!

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 9:35

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Sand. Heiss. Autsch. Heiss. Autsch. Heiss.

 25.10. Der asiatische Baustil an sich ist nicht so ganz das, was wir Europaeer bestaendig nennen wuerden. Gute, dauerhafte und stabile Baustoffe wie Holz, Sperrholz und Wellblech bilden den Hauptteil der Haeuser in den Doerfern und Vorstaedten, und wenn einmal gerade nicht das richtige Wellblechstueck zur Hand ist tut’s als Ersatzwand fuer die Huette auch mal das ueberdimensionale Pepsiplakat aus Pappe, was neulich noch am Ortseingang hin.

Alles in allem also eine Baukultur, die nach staendiger Erneuerung draengt. Grosse Ausnahme sind die Tempel, aber das ist ja auch verstaendlich: Da baut man lieber einmal nen richtigen, der auch paar Generationen haelt. Dann muss man die naechsten paar Wiedergeburten schon nicht extra einen neuen bauen!

Um so erstaunlicher, dass es hier eine ganze Stadt auf den Weltkulturerbe-Status gebracht hat. Die Rede ist von Luang Prabang, wo wir seit ein paar Tagen hausen. Des Raetsels Loesung: Die Franzosen haben da die Finger im Spiel gehabt. Wie bei so ziemlich allem, was in Asien bestand hat waren auch hier wieder irgendwelche Weissen dran beteiligt. Hoert sich jetzt doof an, aber es ist so. Alle Staedte, die architektonisch was hermachen (oder mal gemacht haben und immer noch stehen) stehen irgendwie unter weissem Einfluss. Als Beispiele: Pondycherry in Indien oder Luang Prabang in Laos (–> Franzosen), die historische Hafenstadt von Jakarta (–> Hollaender), Melakka in Malaysia (–> die Briten), die historische Altstadt von Manila (–> Spanien) usw. . Fairerweise muss man gestehen dass die Weissen auch oft die Finger im Spiel, wenn es darum geht die Staedte wieder kaputtzumachen. Das errinnert ein bisschen an den Sandkasten im Kindergarten: Die coolen Kids holen sich alle Baukloetze und bauen einen schoenen, grossen Turm, um ihn dann kaputtzumachen. Und die anderen Kids sitzen nebendran und schauen zu. Das sind in diesem Falle die Laoten.

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Es ist jetzt bei weitem nicht so, dass Luang Prabang mehr hermacht als Braeunlingen, Bad Muenstereifel oder Bonn-Suedstadt; Gott bewahre! Nur steht Luang Prabang halt in Asien, und da gibts so was mit gepflegten Strassen und Haeusern nicht so oft. Begruendung siehe oben.

Luang Prabang war mal vor hundert Jahren so ein Chill-Out fuer gestresste Franzosen, die ganz weit weg von der Welt sein wollten. Das konnten sie hier gut, denn die Reise von Saigon (oder Ho-Chi-Minh-City fuer die Altkommunisten unter euch) nach Luang Prabang per Mekong-Boot dauerte genau so lang wie die Reise von Saigon nach Frankreich. Weit genug weg von allem also, um sich mal ungestoert ‘nen Joint drehen zu koennen.

Ganz Laos war mal franzoesisches Protektorat; das ist so was wie ne Kolonie, die sich freiwillig unterordnet. Im Fall von Laos, damit die boesen Thais nicht einfallen, man waehlt halt das kleinere Uebel.

Den franzoesischen Einfluss sieht man auch in einigen Details noch: Die Laoten spielen Boul, fahren rechts und man findet sogar Rotwein und franzoesisches Baguette. Brot, richtiges Brot!! Auch das asiatische Wort fuer Weisse kommt daher: „Farang“ (oder in der anderen Schreibweise Falang, was fuer die Aussprache uebrigens keinen Unterschied macht…) kommt schicht und einfach von francais.

Das Savoir-Vivre der Franzosen haben die Laoten gerne uebernommen. Der gemeine Laot stirbt eher nicht am Stressmagen, wie es scheint. Treffpunkte und Fahrzeiten sind sehr relative Sachen, genau so wie Arbeitsmoral und Kundenservice. Im Lonely Planet steht ein Sprichwort: Der Thai laesst den Reis wachsen, der Kambodianer sieht dabei zu, und der Laote hoert zu.

Allerdings scheinen mir die meisten nicht sehr konzentriert bei der Sache zu sein beim Zuhoeren. Ist ja auch anstrengend.

Ich schaetze mal, die Laoten wuerden gerne mehr Arbeiten. Felder bestellen, Baustellen schmeissen, Holz tragen… unfairerweise nehmen ihnen aber ihre Frauen und Kinder schon die ganze Arbeit weg. Na, dann eben nicht. Muss ja auch nicht sein.

Nichtsdestotrotz ist es unglaublich gemuetlich und friedlich hier, und wenn man mal ein paar Meter rausradelt in die Doerfer und den Leuten ein bisschen heimlich beim Leben zusieht laesst sich eines nur schwer uebersehen: Die Menschen hier sind definitiv gluecklich!

Es braucht nicht viel, nicht mal intakte Klamotten… nur ein bisschen Dorfgemeinschaft, ein paar Pfuetzen oder ein Ball fuer die Kinder zum Spielen, fuer die Frauen irgendwas zum schaelen oder knuepfen und fuer die Maenner eine Flasche LaoLao-Whiskey oder ein Kartenspiel – und die Leute haben Spass an sich und miteinander, und sie Pflegen einen sehr freundlichen und friedlichen Umgang nicht nur zu Auswaertigen, sondern auch untereinander.

Je weiter weg von den Touristenorten, desto offener und neidloser gehen die Menschen mit einem um, waehrend die in den Touriarealen oft schon die Dollarzeichen in den Augen haben wenn sie mit einem Reden. Das ist sehr schade, gibt es doch vielen Menschen einen verfaelschten Eindruck von diesem herrlichen Land mit seinen herrlichen Menschen. Aber auch dieses Verhalten, so fuerchte ich, haben wir Farang nach Asien importiert.

NACHTRAG: Gerade hab ich noch in den Blog von den Maedels reingeblaettert und erfeut gesehen, das auch Steffi was ueber Land und Leute verfasst hat (und by the way auch noch erzaehlt was wir so erlebt haben). Da Maedchen ja oft ganz andere Worte fuer so was finden bitte ich jeden der die letzten drei Abschnitte inhaltlich nochmal naeher erlaeutert haben will bei www.needasistkeinroundtheworldticket.wordpress.com reinzuspicken!

dscf5002.jpg Das Spiel auf dem Bild nennt sich Kataw („Katau“) und ist so was wie der Laotische Volkssport: Ein Bastball wird mit Fuessen und Kopf ueber ein Netz gespielt, die Regeln entsprechen eigentlich den Volleyballregeln. 

Oktober 22, 2007

Laotische Zustaende!

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 11:49

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Flappy, der fliegende Katzenfisch! +Seb, der Gallier. Und jede Menge Zaubertrank (hier nicht im Bild. Nein, Du nicht, Obelix!) 

22.10. Nun sind wir in Laos. Laos ist das Land zwischen Thailand und Vietnam das keiner kennt. Deswegen ist es aus das meistbebombte Land der Welt, gerade weils keiner kennt. Da stoerts ja keinen. Drum haben die Amis und die Nordvietnamesen Laos als Nebenschauplatz fuer ihren Krieg genutzt. Die Genfer Konvention findet so was zwar nicht gut, aber weil der Krieg brav unter der Hand gefuehrt wurde (The secret war) hat auch keiner in der Welt etwas davon gemerkt, dass hier pro Einwohner eine halbe Tonne (!) Bomben abgeworfen wurden. In entsprechenden Gegenden liegen die Dinger auch noch en masse rum und warten darauf, dass jemand ihnen zu Nahe kommt. Aber das muss man ja nicht.

 Jetzt mal abgesehen davon ist Laos – umwerfend schoen!

Es faellt mir ja fast schwer, meine euphorischen Thailandberichte dadurch schon wieder ein wenig auszubremsen, aber: Hier ist einfach noch schoener!  Das Land hat sechs Millionen Einwohner -was nu wirklich nicht viel ist fuer die Flaeche! – und ebendrum sind die Waelder auch noch nicht abgeholzt, die Fluesse nicht verseucht, die meisten besonders niedlichen und mitleiderregenden Tierarten noch nicht ausgerottet… sprich – hier ist die Welt noch in Ordnung! 

 Wir sind die letzten zwei Tage den Mekong runtergeschippert; mit einer seitlich offenen 50-Leute-Faehre, nachdem meine urspruegliche Idee ein eigenes Boot zu kaufen trotz meines vermehrten Engagements gescheitert ist. Ich hatte das Boot quasi schon (Vw-Motor, Schlafkoje, ca 8m lang…), bis irgendeiner auf die Idee kamen dass Weisse in Laos kein Boot fahren duerfen… da haetten sie auch vorher drauf kommen koennen, die Laoten! Nette Menschen, sehr, aber manchmal ein bisschen langsam.

 Eine weitere coole Alternative waere die „Gibbon Experience“ gewesen, auf die wir zufaellig gestossen sind weil ein Jeep mit Reisenden gerade von da kam als wir so ein bisschen unorientiert auf der Strasse standen: Die „Gibbon Experience“  ist eine Gruppe von Baumhaeusern irgendwo in einem von den Nationalparks (man muss dazu sagen- das ganze Land ist ein Nationalpark!). Diese Baumhaeuser sind richtige Baumhaeuser, d.h. sie sind nicht drei oder fuenf sondern fuenfig Meter hoch in den Baeumen positioniert. Dann gibt da ein wirres Netz von Stahldraehten, die in den Baeumen gespannt sind und an denen man sich mittels einer am Koerper angegurteten Rolle durch die Gegend rollen kann – ueber 150m tiefe Abgruende und bis 400m weit … klang auf jeden Fall ziemlich spassig! Und war ausgebucht…

 Blieb uns also das „Slow Boat“ auf dem Mekong. Zwei Tage Reisen fuer 8 Euro, und was uns als ueberfuelltes Touristenboot beschrieben wurde war dann ein sehr angenehmes Touristenboot, weil zwar voll aber nicht ueberfuellt und weil zwar Touristen aber ziemlich nette! Haben uns dann mit dem halben Boot angefreundet und ich habe die meiste Zeit mit einer Gruppe fahrradtrekkender Franzosen vorne auf dem Bug verbracht, die Landschaft in mich aufgesaugt und… nun ja… Bier getrunken. So laesst sich’s leben!

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( @Knut: MG auf Franzoesisch = „La Maetrinette“!) 

 Dreizehn Stunden auf dem Mekong, der erstaunlich viele Strudel, Stromschnellen und Felsen fuer so einen grossen Fluss hat – die Fahrt war zeitweilig richtig spannend. Und am Rand fast keine Zivilisation. Ab und an mal ne Huette, vielleicht sogar ein Dorf, Wasserbueffel, Wildpferde und sonst … Djungel und Berge soweit das Auge reicht. Ohne Strassen drin. Ohne Stromleitungen und ohne gerodete Flaechen. Wow… versucht mal in Deutschland weiter als 2km von ner Strasse oder nem Weg wegzukommen!

dscf4870.jpg Neigt sich das Schiff, der Hintergrund, die Kamera oder der Photograph?! … man wird es wohl nie herausfinden!

 Na, und nun sitzen wir in Luang Prabang mitten drin in Laos. Und freuen uns auf mehr!

 Noch eines kurz zur Waehrung: Der Laotische Kip ist heftigen Schwankungen unterlegen, weshalb die Einheimischen auch in Thailaendischen Baht oder in US-Dollar bezahlen. Das hat aber noch einen anderen massiven Vorteil – die hoechste Kip-Note (20000) sind etwa 1Euro60. Diese Stueckelung mag fuer ein Laotisches Monatsgehalt von ca 100$ in Ordnung sein… wechselt man sein Monatsgehalt aber auf einmal in Kip sollte man gleich den Trolley zum Abtransport bereithalten! Macht auch starke Arme. Starke Arme, starke Waehrung?!

dscf4868.jpg  Muay Lao Kickboxen, Gekko gegen Motte. Motte verliert in der dritten Runde durch technisches K.O. . N’ Guten!

Thailand – wir bleiben da!

Gespeichert unter: Uncategorized — Schlagworte: — scholti @ 11:29

 20.10. Also, mal im Ernst – Thailand ist schon ziemlich der Renner! Ich glaube ich werde jetzt Buddhistenmoench und leg mir so ne schoene orangene Kutte zu (ausser Montags natuerlich. Da trag ich gelbe T-Shirts um dem Koenig zu huldigen!). Und dann sitz ich den ganzen Tag teeschluerfend vor meinem Tempel und schau den Touristen beim flanieren zu; und wer weiss – vielleicht mach ich von dem ein oder anderen ab und an mal ‘n Foto. Abends fahr ich dann mit meinem Motorrad durch die herrlichen Berge an den Hill-Tribe-Doerfern vorbei in meine Hoehle und mach’s mir dort bei einem Banana Shake und einem Chicken Rice gemuetlich und schmeiss Deutsche Welle Thailand an. Genau. So mach ich’s!

Oktober 19, 2007

Hero-in Burma

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 1:28

18.10. Also, jetzt mal kurz Spass beiseite… wir waren mal wieder drueben in Burma am Heroinumschlagsplatz Tachilek; und hatten da einige echt interessante Begegnungen. Die Leute drueben habens echt nicht leicht, und da passiert seit ueber vierzig Jahren ein Riesenhaufen Scheisse, der sich jetzt vielleicht und mit ner Menge Glueck ein bisschen aendern koennte.
Was wir in Burma mitgekriegt haben findet ihr in einem Extra-Blog, den wir dafuer aufgemacht haben; unter:
www.liberty!!!burma.wordpress.com
OHNE die Ausrufezeichen in der Adresse (damit die Seiten nicht verlinkt sind!). Der andere Blog ist komplett anonym gehalten, also auch bitte keine Kommentare mit entsprechenden Links oder Namen schreiben (ansonsten:Gerne viel Kommentare!)! Das ist nicht, um besonders cool oder geheimnisvoll zu tun, sondern weil wir in der Tat von einem daenischen Journalisten in Mae Sot mitbekommen haben wie der burmesische Geheimdienst seine (daenischen) Kollegen unter Druck gesetzt hat, nachdem sie in einem Kaeseblatt in Kopenhagen irgendwelche Informationen aus Rangoon veroeffentlicht haben. Vielleicht ist die Anonymisierung unnoetig vorsichtig, aber besser so als andersrum, zumal wir erwarten dass „John“ demnaechst noch andere Artikel schreibt.
Die Seite ist generell noch im Aufbau, aber schaut bitte mal rein -und wenn ihr bauchbare Leute oder Links kennt her damit!!!

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Das war der ernstere Teil
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Und was wir sonst noch erlebt haben?
Nun ja, wir sind ein paar Tage laenger als geplant im relaxten Pai rumgehangen; haben dort ‘ne Menge Sprit auf den Bergstrecken gelassen und des weiteren eine sehr nette Wiener Psychologin kennengelernt, Nora.
Weiter ging die Reise ueber Chang Mai, Chang Rai nach Chang Kong. Die Ortsnamen hier gibts uebrigens im Zehnerpack billiger! Hier heissen mehr Orte „Mae..“ als Koreaner Kim!
Chang Kong liegt am Mekong (das macht dann sogar Sinn mit dem Namen!) und den kennt man aus Filmen wie Apocalypse Now und anderen, wo die coolen GI’s und Knut auf den Patroullienbooten rumduesen, sich die Birne zukiffen und wild in den Wald ballern.
Jetzt guck ich schon seit zwei Stunden auf den Fluss, und immer noch schiesst keiner! Vielleicht klappt das wirklich nur, wenn man kifft!
Interessanterweise fliesst der Mekong kaum durch Vietnam (nur ganz im Sueden ein Stueck)… so musste ich meine Illusionen total revidieren! Allerdings haben die Amis auch in Laos und Cambodia (mit jeweils mehr Mekong-Anteil) ne Menge Krieg angezettelt, von dem man im allgemeinen nicht soo viel weiss. Also genug Grund fuer Patroullienboote … aber dazu ein andernmal mehr!

Oktober 15, 2007

Ich hasse.

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 9:15

15.10. Soll ich Euch mal sagen was ich hasse? Wenn Autoren/Journalisten/Politessen oder sonstige schreibende Leute sich in endlosen Landschaftsbeschreibungen verlieren. Natur ist fuerwahr immer wieder beeindruckend, aber wenn man eine Landschaft schon nicht per Foto ansatzweise in ihrem bezaubernden Flair festhalten kann wie will man es denn mit ein paar Buchstaben hinkriegen? Das schreit doch nach Langeweile!

Wie koennte ich also versuchen, Euch in ein paar Worten darzulegen, welch atemberaubendes Gefuehl es ist, mit dem Motorrad ueber die einsamen Landstrassen Nordthailands in die Berge zu fahren? Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, gruener Djungel mit dem unvergleichlichen Djungelsoundtrack aus Froeschen, Grillen, Voegeln und zirpendem Irgendwas, unterbrochen nur vom Geraeusch der Maschine unter einem die sich in die naechste Kurve der Serpentinenstrasse neigt um den naechsten Blick auf die naechste Bergkette freizugeben. Auf dem Pass angekommen erstreckt sich der Blick auf beiden Seiten des Berges schier bis in die Unendlichkeit. Reihe um Reihe rauh und urspruenglich geformter, bewaldeter Kuppen zieht sich ueber den gesamten Horizont bis weit nach Burma und auf der anderen Seite wohl bis Laos. Dazwischen aus den Taelern aufwabernder Dunst. Nicht genug, um den Blick zu trueben, aber ausreichend um das Gefuehl von etwas mystischem und uebernatuerlichen zu unterstreichen. Dazu spielt die sich schon senkende Sonne ein beeindruckendes Schattenspiel mit den Wolken auf der Landschaft, und soweit das Auge reicht sind dunkle Flecken von hellen durch die allzu scharf durch die wolkenlueckendurchbrechenden Strahlen der Sonne getrennt.

Furchtbar, nicht? Ich sag ja, Landschaftsbeschreibungen gehn gar nicht.

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Vielleicht doch lieber mehr die abenteuerlich angehauchte Version:

Auf dem Fluss. Ich bin alleine in meinem Boot, Steffi und der thailaendische Guide im anderen. Der erste Kilometer der Fahrt erinnert an eine Schlauchboottour auf der Agger, aber diesmal ist es mehr… der Fluss macht eine Biegung, und vor uns taucht ein riesiger Schlund auf, der den Fluss nicht nur zu verschlingen droht – er verschlingt ihn!

Wir treiben in die Lod Cave, eine der groessten Hoehlen der Welt; hier in der Gegend von Soppong, wo ohnehin mehr Hoehlen als an irgendeinem anderen Ort der Welt zu finden sind. Ein gescheitertes Bambusfloss liegt beruhigenderweise zerstoert am Ufer. Die letzten Geraeusche des Djungels begleiten einen durch die enorme Oeffnung der Hoehle.

Dann aendern sich die Geraeusche. In der Luft liegt der Geruch von Guano und das unfoermige Quieken, Kreischen und Flattern der Fledermaeuse, die hier lange vor dem ersten Menschen ihre Stellungen bezogen haben; und das Rauschen des Flusses schallt jetzt reflektiert von allen Seiten. Die Aeste und Lianen des Djungels werden durch Stalaktiten ersetzt, von denen ein unablaessiges pochendes Tropfen auf die Boote niederschlaegt. Es ist dunkel.

Der Guide teilt voellig unzureichende Stirnlampen aus, die eher dazu dienen die enorme, unerleuchtbare Groesse der Hoehle zu erfassen als wirklich hilfreich Licht zu geben. Aber sie reichen aus, um die Position der Anderen zu erfahren, was irgendwie etwas beruhigendes hat. Weiter treiben die Boote, unter tiefhaengenden Felsvorspruengen und kleinen Stromschnellen durch die Dunkelheit. Obwohl ich weiss, dass es nur eine Illusion ist fuehle ich mich, als waere nie ein Mensch zuvor dagewesen. Und obwohl ich weiss, dass hunderte vor mir unbescholten diesen Weg vor mir genommen haben mischen sich Gedanken von Ungewissheit in die Fahrt. Was, wenn ein unterirdischer Wasserfall kommt? Oder das leichte Boot unter einen Fels gedrueckt wird? Und … es mischt sich endlose Faszination in meine Gedanken. Faszination vor der Groesse und Gewalt der Natur, die solch unwirkliche Plaetze schafft. Die Hoehle will und will kein Ende nehmen, und dennoch weiss ich dass es nur die Haupthoehle ist … die Nebenhoehlen sind aehnlich gewaltig, und die Benachbarten auch nicht viel kleiner. Irgendwann wird es heller, und eine Oeffnung tut sich auf, die viel groesserer Geschwindigkeit naeher kommt als ich erwartet haette. Und in dem grellen Licht der Oeffnung sind hunderttausende Schwalben zu sehen, die in wirren Mustern ihre Kreise ziehen.

Unter den Schwalbenschwaermen halten wir an, um die Kopflampen wieder einzusammeln. Weiter geht die Tour auf dem Fluss, es geht in den Teil ueber den man Rafting nennen moechte… waehrend die Boote vom Hoehlenausgang wegtreiben sehe ich noch einmal zurueck und komme langsam, langsam zurueck in die Wirklichkeit.

Und das naechste Mal wenn ich schreibe zieh ich wieder in sarkastischer Form ueber irgendwelcheVolksgruppen her oder so. Versprochen!

Ach ja – und die Aufloesung des Thai-Quiz waere dann jetzt auch mal Online! www.scholtisthaiquiz.wordpress.com

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 8:41

Es gibt Tage, da lohnt es sich nicht aufzustehen!  

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Dicke Freunde! Und morgen spielen wir verstecken!  Und uebermorgen anschleichen!

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Wiedersehen mit Tom vom Campingplatz Himmelreich in Pai! Nur echt mit dem original Himmelreich – T-Shirt! 

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Und ‘ne kleine Jamsession zwischendurch. Glaubts oder nicht, die kannten „Let it be“ nicht!

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Oktober 14, 2007

Last chance…

Gespeichert unter: Uncategorized — Schlagworte: — scholti @ 6:32

  Morgen werde ich das Thaiquiz aufloesen (zumindest wenn ich dazu komme…) . Also letzte Chance, die ultimative Loesung feilzubieten um das Poster von Koenig Bhumibol sein eigen nennen zu koennen! www.scholtisthaiquiz.wordpress.com

Und nochmal als Gesamtwerk…

Gespeichert unter: Uncategorized — scholti @ 6:25

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