22.12. Steffi, NakNak und ich waren gestern noch mal ne Runde trekken.
Irgendwelche Spinner haben hier ne Riesenmauer durch die Landschaft gebaut. Und
dabei sinds noch mindestens 8000 Kilometer bis zur DDR … muessen die eine
Panik haben!
Steffis These ist ja, das diese Mauer eigentlich eins von den chinesischen
Staudammprojekten ist. Nur, dass die das damals noch nicht so drauf hatten und
den Damm ueber die Berge und nicht im Tal gebaut haben, wie sichs gehoert.
Wie auch immer – das Ding ist verdammt lang und verdammt gross und an manchen
Stellen auch beeindruckend Steil. Man fuehlt sich oft eher so wie beim
Bergsteigen, wenn man auf der Mauer entlanglaeuft.
Wir haben dann auch nicht die ganze Laenge geschafft, muss ich gestehen…
nach zehn Kilometern haben wir aufgegeben. Dafuer konnte man an der Stelle ein
500 Meter langes Stahlseil mit einer Rolle dran fuer den Abstieg benutzen …
nur, damit man am letzten Tag der Reise auch wirklich noch was hirnrissiges
machen kann.
Die denken an alles, die Chinesen!
Und ausserdem sitzten wir gerade beim letzten Fruehstueck (zugegebenermassen
schon ein ziemlich dekadent-westliches Hotelbuffet) und fahren gleich zum
Flughafen.
Um es mit den Worten von Sir Earnest Shakleton zu sagen: „Maenner, unser
Schiff ist zerstoert, unsere Vorraete schwinden, der arktische Winter steht vor
der Tuer. Wir haben kein Funk und niemand weiss, wo wir sind. Wir haben keine Chance. Und jetzt fahren
wir nach Hause!“