Der Nachtzug hat uns und unsere Israelis um drei Uhr nachts in Chakki Banks rausgelassen, woraufhin wir die dekadenteste Tat unserer gesamten Indienreisen getan haben – wir haben zu vier fuer die Weiterreise nach Dharasalam ein Taxi genommen. Und das nur weil wir keine Lust hatten am Bahnhof zu stehen, zu frieren, Chai zu trinken bis in zwei Stunden der erste Bus fuhr. Das Taxi hat zweieinhalb Stunden ueber menschenleere Strassen (ja! Einmal menschenleere Strassen! juchu!) gebraucht und am Ende tatsaechlich pro Nase krasse 5 Euro gekostet. Gut, einmal kann mans ja machen…
Dafuer standen wir dann um halb sechs morgens im ausgestorbenen Dharasalam, um zu frieren und Chai zu trinken, bis das erste Guesthouse aufmacht.
Nach ausgiebigem Schlaf haben Knut und ich den Tag noch mit einem schoenen Trek auf den naechsten Berg rumgebracht, bei Sonnenschein rauf und im Vollmondlicht runter … haben die Strecke etwas unterschaetzt. Dafuer wunderschoene Landschaften; Bilder folgen demnaechst.
Dharasalam ist der Sitz des Dalai Lama und der tibetanischen Exilregierung. Dementsprechend sind ueber 50% der Einwohner Tibetaner, und Tibetaner sind einfach: Nett. Freundliche, huebsche Menschen, die gut Englisch sprechen und auch noch einen gewissen Humor haben. Zum Wohlfuehlen … insgeamt ein gutes Flair hier, nicht spirituell ueberlagert, sondern einfach friedlich. Schaetze, wir werdens ein paar Tage hier aushalten. Zumal der Dalai Lama himself morgen eine Ansprache haelt, die wir natuerlich nicht verpassen werden.
Okay, ich bring den Pinguin mit und Du den Dalai Lama! Fair, oder?
Im Ernst. Ich beneide Euch ein bisschen.
Nelson Mandela hab ich nur als stille Statue gesehen.
Kommentar von Steffi — Februar 27, 2010 @ 2:31 pm
Oh toll… Landestypische Urlaubsmitbringsel…
Ich werd dann wohl ein paar fettige Burger aus Amiland beisteuern oder vielleicht einfach direkt 5 Kilo mehr auf meiner Waage mitbringen.
Kommentar von Angie — Februar 27, 2010 @ 3:21 pm
In USA soll es auch schöne Bettwäsche geben. Und günstige Chucks 20 USD hihi
Kommentar von drumbaer — Februar 28, 2010 @ 3:17 pm